Leuk hat eine reiche Geschichte. Es hat zum guten Teil auch Walliser Geschichte gemacht und oft tatkräftig in die Tage der Entscheidung eingewirkt. Da Leuk schon vorkeltisch besiedelt war, muss auch der Name aus dieser Zeit stammen.
Spätestens um 2400 v.Chr. war die Gegend von Leuk schon bewohnt. Das Wallis wurde von den Liguren, Kelten, Römern, Burgundern, Franken und Alemannen bevölkert. Vielleicht ist es der Einfluss dieser Vorfahren, den man verspürt, wenn man heute durch die kleinen Gässchen von Leuk schlendert und sich wie in Umbrien fühlt.

515 n.Chr. wurde Leuk erstmals urkundlich erwähnt. 1142 ging Leuk an den Bischof von Sitten über. Der Bischof war Kirchen- und auch Landesfürst. Unzählige Jahre diente das Bischofsschloss von Leuk als Sommerresidenz des Bischofs.
Zu welcher Zeit Leuk das Stadtrecht erhalten hat steht nicht genau fest. Wahrscheinlich so um 1260.


Dank der zentralen Lage war Leuk immer schon ein wichtiger Handelsplatz und Knotenpunkt des Ost- West und Süd- Nordverkehrs. Der Gemmipass wurde von den Römern ausgebaut und viel benutzt. Davon zeugen unzählige Funde.
Das Wappen von Leuk zeigt einen Greif. Er setzt sich aus dem Löwen, dem König der Erde und dem Adler, dem König der Lüfte, zusammen. Dies bedeutet Herrschaft über Erde und Luft.

Kennen Sie die Geschichte des Landknechts auf unseren Etiketten? Er ist das Symbol der "Leuca fortis" wie Leuk im Mittelalter genannt wurde. Die Leuker zugen als Landsknechte in fremde Kriegsdienste. Zum Andenken an diese tapferen Männer steht heute die erwähnte Eisenplatik auf dem Dorfplatz von Leuk-Stadt.